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Hundefelle
Müssen in Ostasien Hunde und Katzen
wegen ihrer Felle
grausam getötet werden?


Schon seit Jahren berichtet der Deutsche Tierschutzbund über den Import von Hunde- und Katzenfellen nach Europa.

Eine Untersuchung der amerikanischen Tierschutzorganisation "Humane Society US" hatte bereits im Jahre 1998 aufgedeckt, dass allein in China jährlich ca. zwei Millionen Hunde und Katzen mit extrem brutalen Tötungsmethoden abgeschlachtet werden. Geändert hat sich bis heute nichts bis auf die Tatsache, dass die grausamen Tötungen zugenommen haben.

Noch lebend, verängstigt und am ganzen Körper zitternd, werden ihnen die Füße abgehackt. Sie werden dann an einem Strick, in der Schlinge, aufgehängt und im Leistenbereich mit einem Messer angestochen. Bei lebendigem Leib und unvorstellbaren Qualen werden Hunden und Katzen dann die Felle über die Ohren gezogen. Kurzhaarige Pelze werden aus den Häuten vom Katzenbabys und Hundewelpen gewonnen. Die Tiere werden bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geworfen und anschließend abgehäutet.
Die abgehäuteten Kadaver werden als Hunde- und Katzenfutter wieder recycled.
Die dokumentarischen Beweise dieser Tötungsmethoden sind von Augenzeugen in authentischen Foto- und Filmaufnahmen gesichert und veröffentlicht.

China ist eines der wenigen Länder ohne Tierschutzgesetz.

Bestialische Zustände für „Nutz“-Tiere gibt es aber nicht nur in China.

Südkorea (Hunde) und Thailand (Hunde und Katzen) sowie die Philippinen (Katzen) versorgen den europäischen Markt der Mode- und Spielwarenindustrie ebenso mit Hunde- und Katzenfellen. Nimmt man diese Länder in der Bilanz der jährlich Pelzgewinnung von Hunden und Katzen von China hinzu, kommt man immerhin auf die fast unvorstellbare Tötungsrate von weit über drei Millionen Tieren, die in Ostasien brutal, grausamst und tierverachtend hingemetzelt werden! Das Handelsvolumen beläuft sich auf geschätzt ca. EURO 10.000.000,00 (in Worten: zehn Millionen Euro)!

Hunde und Katzen, diese armen Kreaturen, werden einerseits speziell für die Pelzindustrie gezüchtet. Speziell in China existieren große Zuchtfarmen zur Fellgewinnung. Zum anderen Teil werden Hunde und Katzen ihren Besitzern gestohlen bzw. öffentlich eingefangen und öffentlich grausamst abgeschlachtet.

In meinem Beitrag: „HUNDEFLEISCH - EINE DELIKATESS IN OSTASIEN“? November 2002 hatte ich u. a. darauf hingewiesen, dass in China besonders beliebte Schlachthunde Bernhardiner sind. Sie sind freundlich und leicht zu züchten und ergeben ein Maximum an Fleisch.

Im Falle der Pelzgewinnung durch die großen Zuchtfarmen Chinas, sind es vorzugsweise Hunde der Rasse „Deutsche Schäferhunde“, die zu den am meisten dort hingemetzelten Hunden zählen! Ihr Pelz ähnelt am meisten dem, der Kojoten. Kojoten gelten als Wildtiere.